„Mitfahrgelegenheiten gibt es doch schon ewig“ – Disruptive Veränderung einer „digitalisierten“ Branche

Seit mehr als 130 Jahren gibt es nun Automobile mit Verbrennungsmotor. Ebenso die Mitfahrgelegenheit, jedoch existierte sie auch schon zur Hochzeit der Pferdekutschen. Während die Vermittlung damals vor allem zwischen persönlichen Kontakten stattfand, entwickelten sich mit der Zeit andere Vermittlungsformen, beispielsweise „schwarze Bretter”.

Der richtige Durchbruch der Mitfahrgelegenheit begann aber erst durch das Aufkommen von Internet-Marktplätzen für die Vermittlung von ihnen. In Deutschland entwickelte sich insbesondere die Plattform mitfahrgelegenheit.de prächtig und wurde rund um das Jahr 2007 zum Marktführer im Bereich Fahrgemeinschaften. Spätestens ab diesem Zeitpunkt bildeten Mitfahrgelegenheiten eine echte und kostengünstige Alternative auf Langstrecken und dieser Trend hält bis heute an.

Parallel entwickelten sich auch unterschiedliche Anbieter mit Fokus auf kurze Strecken insbesondere für Pendler. Im Gegensatz zur Entwicklung auf der Langstrecke verlief die Entwicklung und Verbreitung im Segment der Kurzstrecke trotz zahlreicher Versuche aber bei weitem nicht so erfolgreich. Hierfür sind vielfältige Gründe zu nennen, jedoch sticht vor allem der im Vergleich zur Reisezeit hohe Organisationsaufwand hervor. Während bei Fahrten von mehreren Stunden eine Organisationszeit von 5 bis 10 Minuten verhältnismäßig kurz ausfällt, ist dies bei einer Fahrtdauer von z.B. 10 oder 20 Minuten eine der Hauptursachen für die bisher sehr geringe Verbreitung. Hinzu kommt, dass bei Langstrecken in der Regel markante und allgemein bekannte Orte wie Hauptbahnhöfe als Treffpunkte genutzt werden, diese Möglichkeit auf kurzen Strecken jedoch meist nicht in Frage kommt.

Die bereits erwähnte Organisationszeit von 5 bis 10 Minuten pro Fahrt entsteht vor allem, weil zusätzlich zum Buchen bzw. Anbieten einer Fahrt der Treffpunkt per  Telefon oder Chat definiert werden muss. Um eine erfolgreiche Verbreitung von Mitfahrgelegenheiten auf der Kurzstrecke erreichen zu können, muss also eine Technologie existieren, welche die Organisationszeit von Fahrten drastisch verringert. goFLUX hat hierfür eine Lösung entwickelt, welche die Organisation von Fahrgemeinschaften in circa 10 Sekunden ermöglicht. Der von goFLUX entwickelte Algorithmus definiert automatisch einen verkehrssicheren Treffpunkt für Fahrer und Mitfahrer, sodass jegliche Kommunikation vor Fahrtantritt überflüssig wird. Dieser technisch hochkomplexe Baustein bildet die Basis für die disruptive Veränderung einer bereits digitalisierten Branche, damit Mitfahrgelegenheiten auch auf der Kurzstrecke zu einer kostengünstigen und komfortablen Mobilitäts Alternative werden können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.